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Alt 26.10.2005, 13:37
Archiduct
 
Beiträge: n/a
216 Opferhilfe Stade - angeleitete Selbsthilfegruppe

Zitat von Tageblatt online vom 26.10.2005:
Hilfe beim Weg aus der Bedrängnis

Stiftung Opferhilfe und Verein Lebenskunst helfen Stalking-Opfern

Kreis Stade (je).
Stalking-Opfer leiden mehrfach: Sie werden von ihrem Peiniger verfolgt und bedrängt, fühlen Schuld und Scham, trauen sich nicht aus dem Haus und müssen Unverständnis erdulden. ?Sie sind am Boden zerstört?, berichtet Birgit Ehrhardt. Die Opferhilfe kann jetzt gemeinsam mit dem Verein Lebenskunst einen weiteren Baustein bieten: Am 16. November startet eine Selbsthilfegruppe.

Diese angeleitete Gesprächsgruppe in einem geschützten Raum ist schon länger geplant, doch gab die Stiftung Opferhilfe in Hannover erst jetzt grünes Licht und entsprechende Mittel frei. Birgit Ehrhardt und Gundula Richter vom Stader Büro sowie Carla Ziegler-Scheel und Gesa Schwietering vom Verein Lebenskunst atmen auf. Sie sehen dringenden Bedarf für diese Selbsthilfegruppe.
Fälle von permanenter Belästigung und Beobachtung (oft durch Ex-Partner) häufen sich. Allein Ehrhardt hatte in diesem Jahr 27 auf dem Tisch. Im Gegenzug arbeiten Institutionen wie Polizei und Beratungsstellen enger zusammen. Aber die Verfolgung oder das Erwirken einer einstweiligen Verfügung bleibt schwierig. ?Alles dokumentieren?, ist der Rat der Opferhilfe an alle Betroffenen.
Nach Planung der vier Frauen soll die neue Gruppe sich ab 16. November jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 19 bis 21 Uhr treffen. Die Teilnahme kostet pro Abend drei Euro. Den Ort erfahren nur Eingeweihte.
Überhaupt werden große Vorkehrungen zum Schutz getroffen, so etwa Vorgespräche. ?Stalker lauern ihren Opfern auch bei solchen Treffen oder Stalking-Veranstaltungen auf?, sagt Ehrhardt. Sie selbst hatte einen Stalker in der Sprechstunde, der sich als Opfer ausgab.
Die erfahrene Sozialpädagogin Ziegler-Scheel als Leiterin der Gruppe möchte helfen, dass das Klima stimmt, dass Regeln beherzigt werden und sich jede Teilnehmerin wohl fühlt. Sie hilft, den Abend thematisch zu strukturieren. ?Aber die Expertinnen sind die Frauen selbst?, wissen die Initiatorinnen. Sie sollen in der Gruppe erfahren, dass sie nicht mehr allein sind und voneinander lernen und aneinander wachsen können.

Information
Opferhilfebüro Stade, Archivstraße 7, Stade, Telefon 0 41 41/ 10 72 86, 10 72 89, Fax 10 76 42.

Artikel erschienen am: 26.10.2005
 


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