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Umfrageergebnis anzeigen: Das Ergebnis der Fangschaltung erhielt ich
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  #1  
Alt 15.04.2006, 12:52
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Administrator
 
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Beiträge: 1.523
Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Wie lange musstet ihr warten, bis ihr das Ergebnis nach abgeschlossener Fangschaltung in Händen hattet?
  #2  
Alt 21.05.2006, 20:29
crissi
 
Beiträge: n/a
AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

nach 2 Wochen, was im Grunde für eine einstweilige Verfügugn zu spät war. Da dann keine Eilbedürftigkeit merh besteht
  #3  
Alt 21.05.2006, 21:17
Kleiner Bruder
 
Beiträge: n/a
AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

"Überwiegend" nach etwa einer Woche, ich hatte das ja schon öfters mal.
Einmal ist es schief gegangen; das Ergebnis kam erst über drei Wochen später, nachdem ich mehrfach nachgehakt hatte; war aber ein postalisches Problem und im ersten Anlauf verloren gegangen. Der "echte" erste Brief von der Leitstelle mit völlig korrektem Datum von vor sieben Wochen kam dann übrigens nochmal einen Monat später...
  #4  
Alt 22.05.2006, 00:05
Archiduct
 
Beiträge: n/a
AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Zitat von crissi:
nach 2 Wochen, was im Grunde für eine einstweilige Verfügugn zu spät war. Da dann keine Eilbedürftigkeit merh besteht
Dass nach zwei Wochen in einem Stalkingfall mit all der Nachweiserbringung, wenn man nicht nur mit einer unbelegten eidesstattlichen Versicherung aufwarten will, keine Eilbedürftigkeit mehr bestünde, finde ich sehr erstaunlich. Aber man trifft bei etlichen Richtern ja auf die ungewöhnlichsten Entscheidungen.

Inwieweit hing die Entscheidung evtl. mit einem Ablauf eines zeitlich befristeten, durch die Polizei ausgesprochenen Näherungsverbotes zusammen?

Crissi, erzählst du uns zum besseren Verständnis mehr?
  #5  
Alt 23.05.2006, 23:49
crissi
 
Beiträge: n/a
AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Hallo,
also die Fangschaltung wurde im Rahmen eines Antrages einer einstweiligen Verfügung gemacht. Ich werde seit nunmehr 2 Jahren von meinem Exmann belästigt. In den 2 Jahren sind natrülich diverse Sachen vorgefallen. Von sachbeschädigung / Belästigung / Telefonterror bis Verfolgung. Ich hatte bereits mehrmals die Polizei eingeschaltet aber bis diese mal wahrnehmen was da passiert + vor allem Einem glauben vergeht leider einige Zeit der Angst. Als er dann mal wieder mal meine Telefonnummer heraus bekommen hatte, aber so doof war auf meinen Anrufbeantworter zu sprechen, glaubte mir die Polizei und reagierte.
Diese Vorfälle waren vom 26.12-05.01.06.
Am 05.01 wurde die Anzeige aufgenommen und eine Fangschaltung eingeleitet. Dann fing die Odysee an:
1. der Antrag wurde falsch asugefüllt
2. die Polizei hatte meine Telefonnummer auf dem Antrag falsch notiert
3. hat man dann nur noch eine "globale" Fangschaltung machen können, die neu beantragt wurde. Dies hat sich dann bis zum 24.02 hingezogen.
Dann lag endlich das Ergebnis vor und ich konnte die einstweilige Verfügung erstatten. Diese wurde auch zugestellt.
Aber mein Ex ging damit zum Anwalt und hat gegen die Verfügung Widerspruch eingelegt. Da laut seinem Anwalt keine Eiligkeit bestand + ich ja eh alles erfunden habe. Mittlerweile hat er trotz neuer Nummer wieder angerufen und ich habe ihn erneut angezeigt. Dadurch ist Gott sei Dank sein Anwalt hellhörig geworden + wird vor.die einst. Verfügung protokollieren vor Gericht sodaß ich einen TITEL hätte und gegen meinen EX angehen kann.
Was mich echt wahnsinnig macht ist, dass man als OPFER die ganze Beweislast hat. Nicht nur dass man nicht mehr schlafen kann und die Lebensqualität immens leidet (ich bin mittlerweile in psych. Betreuung wegen Angstzuständen) nein man muss auch noch gegen die Justiz arbeiten bzw. für sein Re ht kämpfe oder eher einsehen dass RECHT HABEN NICHT GLEICH RECHT KRIEGEN IST.
Auch die aktuelle Fangschaltung wird nunmehr seit 2 Wochen erst bei Gericht beantragt, da es der Polizist ohne Eilverfahren gemacht hat
Bei mir wurden mittlerweile 3 Anzeigen wegen Geringfügigkeit eingestellt. Begründung das andere Verfahren anhängig sind und er vor. dort verurteilt wird. Ist er jetzt auch aber das hält ihn doch nicht davon ab auf zu hören.
Naja dass geht es jetzt sehr wahrscheinlich alles zu weit zumal ich seit ca. 2 Wochen Ruhe habe (ich habe die Telefonnummern wieder geändert) und mich in der Erholphase befinde.
Ich hoffe ich konnte alle Unklarheiten beseitigen
Lieben Gruss
Crissi
  #6  
Alt 24.05.2006, 18:04
talis
 
Beiträge: n/a
AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Hallo Crissi,
Zitat:
Ich hoffe ich konnte alle Unklarheiten beseitigen
Nicht wirklich .

Zitat:
die Polizei hatte meine Telefonnummer auf dem Antrag falsch notiert
Die Polizei hat deine Fangschaltung beantragt?

Was genau ist eine "globale Fangschaltung"? Wie sah das Ergebnis aus? War diese rückwirkend oder bezog sie sich auf nun folgende Anrufe?

Zitat:
Auch die aktuelle Fangschaltung wird nunmehr seit 2 Wochen erst bei Gericht beantragt, da es der Polizist ohne Eilverfahren gemacht hat
Warum wird die FS bei Gericht beantragt? Wenn es eine "normale", in die Zukunft gerichtete FS ist, kannst du diese bei der Telekom selbst beantragen Um rückwirkend an die Daten zu kommen, brauchst du tatsächlich einen Gerichtsbeschluss.

LG
talis
  #7  
Alt 24.05.2006, 18:19
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Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 1.523
AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Wenn ich mich nicht täusche, werden bei einer 'globalen' FS alle Anrufe identifiziert.

Dass die Fangschaltung aber nicht selbst beauftragt wurde, kann ich auch nicht nachvollziehen - ist aber gut möglich, dass crissi da einfach falsch beraten wurde.
  #8  
Alt 25.05.2006, 11:07
crissi
 
Beiträge: n/a
AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Hallo,
ich kenne leider nur diesen Weg. Damit meine ich den Weg über die Anzeige / Polizei. Mir war gar nicht klar, dass man dies auch selbst über die Telekom machen kann ?!?!. Ich habe beim ersten Mal selber mitbekommen wir der Polizeibeamte den Eilrichter angerufen hat die Situation geschlidert hat und dann erst das OK bekam. Daher wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen eine selbst beantragen zu können. Bei beiden Fangschaltungen handelt es sich um rückwirkende Fangschaltungen. Die schelle geht wohl - wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe- nur bis zu 5 Tagen nach den Telefonaten.
Da geht man an meine Festnetznummer und schaut wer an im besagten Zeitraum angerufen. Die zweite - ich habe sie globale genannt weiss nicht wie sie wirklich heisst- fragt alle Betreiber ab welche in den Zeitraum meine Nummer gewählt haben. ICh dachte auch immer Fangschaltung heisst vorausschauend aber diese Art gibt es auch.
Das Ergebnis der ersten- welches den Antrag zur einstweiligen Verfügung bewirkte- war die Ortung einer Nummer und eines Betreibernetztes- bzw. Umfeldes in der Nähe seiner Wohnung. Zwar gehörte die Nummer eigentlich jemanden der gar nicht in Deutschland lebt und man hatte im Grunde nur den Zusammenhang des "NEtzumfeldes" der Polizist hat aber die identifizierte Nummer angerufen und hat auf der Mailbox seine Stimmer erkannt.
Dies reichte aus und wurde auch im Widerspruch von Ihm zu gegeben.
Auch wenn er natürlich behauptet die Anrufe waren nötig weil er irgenetwas von mir wissen musste ich ihm natürlich meine Geheimnummer freiwillig gegeben habe und weil er mich tagsüber nicht erreichen konnte musste er dies nachst tuen. KOTZ LÜGEN ÜBER LÜGEN Ätzend. Naja zurück zu der aktuellen "Fangschaltung". Auch bei dieser werden alle Betreiber und natrülich im speziellen die bereits bekannt Nummer abgefragt. Diese Ergebins kann aber nur positiv sein, weil ich leider ans Telefon gegangen bin - es war eine für Ihn untypische Zeit - und von ihm übelst beschimpft wurde.
Meine neuen Telefonnummer halt ich momentan so unter Verchluss das ich hoffe dass er die Nummern nie rausbekommt! Das macht aber auch ganz schön unkommunikativ und einsam und es steigt die Angst, dass er sich dann wieder andere Wege sucht. aber das kennt ja hier im Forum bestimmt jeder.
Ich will einfach nur das es endlich aufhört und ich meine RUHE haben!!!!!
So jetzt aber genug der Utasbrüche
Lieben Gruss
crissi
  #9  
Alt 25.05.2006, 11:10
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AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Zitat:
Bei beiden Fangschaltungen handelt es sich um rückwirkende Fangschaltungen.
Das geht auch nur über Polizei bzw. Staatsanwaltschaft.
  #10  
Alt 25.05.2006, 11:29
crissi
 
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AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Hallo Admin,
aber wie kann man denn dann die anderen Fangschaltungen beantragen?
Da braucht man doch bestimmt auch ne Begründung?
LG
Crissi
  #11  
Alt 25.05.2006, 11:42
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AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Du musst nur bei deinem Telefonanbieter glaubhaft versichern, dass du sogenannte 'böswillige Anrufe' erhälst. Dann wird eine Fangschaltung eingerichtet , die z.B. so aussehen kann:

Telefonterrorist ruft an, du drückst (währenddessen oder direkt im Anschluss) eine bestimmte Taste bzw. Tastenkombination und dein Anbieter 'weiß' dann, dass er diesen Anrufer für dich identifizieren soll.
  #12  
Alt 25.05.2006, 11:46
crissi
 
Beiträge: n/a
AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Und wie kommt dann die Info zu mir zurück.
Per Rechnung oder Brief? Wieviel kostet das?
  #13  
Alt 25.05.2006, 11:50
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AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Fangschaltung - Kosten und Datenschutz steht unter Das Wichtigste zuerst

Zitat:
Und wie kommt dann die Info zu mir zurück.
Kommt darauf an, wie du es vereinbart hast - i.d.R. aber per Post.
  #14  
Alt 25.05.2006, 11:54
crissi
 
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AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

super danke für die Info
  #15  
Alt 25.05.2006, 11:55
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AW: Fangschaltung - wann wurde das Ergebnis übermittelt

Zitat von Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit:
Fangschaltung

Jeder, der durch Anrufe bedroht oder belästigt wird, kann bei seinem Telekommunikationsdiensteanbieter einen Antrag auf Mitteilung bei ihm ankommender Verbindungen stellen (sog. Fangschaltung).

Eine Belästigung liegt zum Beispiel vor, wenn der Angerufene telefonisch beleidigt wird. Eine Bedrohung stellt einen intensiveren Eingriff in die Privatsphäre des Angerufenen dar, so etwa die Androhung körperlicher Gewalt.
Eine Fangschaltung darf nur durchgeführt werden, wenn die Bedrohung bzw. die Belästigung im Rahmen eines Telefonates oder mittels Telefax erfolgt. Bei SMS und E-Mail darf sie dagegen nicht eingesetzt werden.
Der Antrag auf Fangschaltung muss schriftlich für die Zukunft gestellt werden und schlüssig darstellen, woraus sich für den Betroffenen eine Bedrohung oder Belästigung ergibt. Eine in die Vergangenheit gerichtete Fangschaltung, etwa im Anschluss an eine telefonische Bedrohung, ist nicht zulässig. Weist die in der Vergangenheit liegende Bedrohung allerdings Ansatzpunkte für die Aufnahme von Strafverfolgungsmaßnahmen auf, kann sich der Betroffene an die Polizei wenden, die dann nach den Vorschriften der Strafprozessordnung die fraglichen Daten ermittelt.
Nachdem die Fangschaltung durchgeführt worden ist, werden dem Antragsteller die Rufnummern, Namen und Anschriften der Inhaber der „gefangenen“ Anschlüsse sowie Datum und Uhrzeit der Verbindungen mitgeteilt. Zuvor muss der Betroffene die fraglichen Verbindungen jedoch nach Datum und Uhrzeit oder anderen geeigneten Kriterien eingrenzen. Damit soll ein Missbrauch des Fangschaltungsverfahrens ausgeschlossen werden.
Falls der Anschlussinhaber der „gefangenen“ Rufnummer bei einem anderen Telekommunikationsunternehmen Kunde ist, hat dieses die Auskünfte zu erteilen, die erforderlich sind, um den Antragsteller zu informieren. So ist sichergestellt, dass der Kunde sich nicht selbst an verschiedene Diensteanbieter wenden muss, um zu erfahren, von wem die Belästigung ausgeht.
Der Inhaber des gefangenen Anschlusses ist nachträglich darüber zu unterrichten, dass er im Rahmen einer Fangschaltung ermittelt worden ist und seine Daten an einen Dritten weitergegeben wurden. Mit dieser Information wird er in die Lage versetzt, etwa gegen eine unberechtigt durchgeführte Fangschaltung rechtliche Maßnahmen ergreifen zu können. Auf diese Mitteilung kann nur verzichtet werden, wenn der Antragsteller einer Fangschaltung schriftlich schlüssig vorträgt, dass ihm aufgrund dieser Benachrichtigung wesentliche Nachteile entstehen würden. Dies kann etwa dann angenommen werden, wenn zu befürchten steht, dass sich der gefangene Anschlussinhaber an dem Antragsteller rächen will.
[Rechtsgrundlage: § 101 Telekommunikationsgesetz]
http://www.bfdi.bund.de/nn_533554/DE...schaltung.html
 


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