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  #1  
Alt 01.02.2007, 11:19
perhess
 
Beiträge: n/a
eine unendliche Geschichte???

Ich habe meine neue Partnerin über das www kennen gelernt. Die Frau um die es hier geht ist einfach ein wundervoller, warmherziger, ehrlicher und humorvoller Mensch. Sie hat ein Lachen, mit dem sie die Welt verzaubern kann. Sie ist eine starke Frau, die bis vor ein paar Tagen mit beiden Beinen im Leben stand. Trotz vieler Rückschläge, meistert sie ihr Leben generös. Sie ist Mutter eines heute 16 jährigen Sohnes. Der Vater, machte sich noch vor der Geburt aus dem Staub. Es folgte eine Ehe von der sie am Ende sagt: „Ich sah ihn lieber gehen als kommen“. Nach einer Zeit als allein erziehende Mutter, die sie trotz Partner all die Jahre war, und Single traf Ines auf einen Mann. Er war nett, warmherzig, verständnisvoll, nahm Rücksicht, zeigte Einsicht und hielt sein Versprechen, sie nie, nie wieder allein lassen zu wollen…, bis heute. Dieser Mann ist nachweißlich, ärztlich attestiert, krank und zwar im Kopp. Er ist nicht dumm neigt mit seinen Agitationen sogar zur Genialität. Er ist „nur“ krank. Eine aktuelle Form von Mr. Jekyll und Mr. Hyde. Er weiß es. Das er so agiert wird hier noch sehr klar heraus gestellt. Nicht alles basiert auf Vermutungen. Es gibt durchaus wahre und nachvollziehbare Hässlichkeiten, die diesem Menschen einwandfrei zu zuordnen sind.
Es gibt jedoch noch jemanden der im Leben von Ines eine wesentliche Rolle spielt. Nachdem sie die Beziehung mit dem „Kranken“ beendet hatte, lies sie sich auf eine Liaison mit einem verheirateten Mann ein. Anfangs ging es darum Sehnsüchte zu erfüllen und Zärtlichkeiten zu bekommen. Dann aber stellte sich das Gefühl ein. Ein Gefühl von dem Ines weiß, dass es falsch ist. Sie ist keine Frau die eine Ehe mit Kindern zerstört. Doch der „Trennungsprozess“ zieht sich.
Wer ich bin? Ein 42 jähriger lediger, kinderloser, Sauerländer. Ein hoffnungsloser, äußerst emotionaler Träumer, Optimist und Romantiker, der den Anspruch hat eine harmonische und stabile Beziehung führen zu wollen. Ich weiß von ihrer Beziehung mit dem „kranken“ Mann, den ich im weiteren Verlauf immer mal wieder „es“ nennen werde, weil nicht eindeutig nachzuweisen ist, dass er derjenige ist der uns „belästigt“. Ich weiß auch von der Affäre und weiß, dass sie sie beenden möchte. Es ist mir ebenfalls bewusst, dass sie mich dazu „benutzt“ den Trennungsprozess zu beschleunigen. Meine Einstellung dazu hat nun nichts mit unterdrücktem Pudelverhalten zu tun, sondern resultiert sich aus dem was wir uns entgegenbringen. Es ist eine Art von wunderbarer Magie
Der Kranke hatte Ines während ihrer Beziehung mit ihm, bestohlen, betrogen und auch geschlagen. Nachdem sie die Beziehung beendet hatte, drohte er sie zu denunzieren, zu demütigen und drohte auch mit körperlicher Gewalt. Er rief bis zu 100 Mal am Tag auf ihrer Arbeitstelle und weitere 100 Male bei ihr zu Hause und auf dem Handy an. Die letzten Nummern sind Geheimnummern. Keine Ahnung wie diese Menschen an so etwas kommen. Dann als Ines einen trügerischen Kompromiss mit ihm einging lies er sie „in Ruh“. Sie willigte ein, dass er hin und wieder auf einen Kaffee kommen darf. Als damals ihre Affäre begann, präsentierte der Kranke Ines innerhalb von 3 Tagen die Anschrift, die Telefonnummer, den Beruf und den Familienstand des Mannes. Alles hatte er nur anhand der Autonummer herausgefunden. Die weniger gewordenen „anoymen“ (Anonym ist für Ines das Synonym für den Kranken) Anrufe, nahmen wieder zu, doch sie blieben erträglich.
Seitdem aber mein Auto vor dem Haus parkt, nimmt alles Formen an die wenig Platz in meinem sonst so geräumigen Sauerländer Quadratschädel finden. Die anonymen Anrufe häufen sich wieder. Ines wie auch ich bekommen SmS Nachrichten. Die, die Ines bekommt haben weder drohende Inhalte, noch perverse Auszüge. Nein sie sollen ihr demonstrieren das das „es“ weiß was Ines tut. Das „es“ appelliert an ihr Gewissen, das ihr tun eine Ehe mit Kindern zerstören kann und ähnliches. Die, die ich bekomme sind da schon direkter. Auf Grund dessen was der Kranke mit Ines getan hat, was er mit seiner nächsten Partnerin getan hat und die ihm anhängenden Gerichtsprozesse wegen Telefonterror, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und ähnlichem, liegt es nahe das er das „es“ ist. Ist aber eindeutig nachweisbar? Nein!
Natürlich liegt es auf der Hand, dass ich hinter all dem stecken könnte. Denn wer anderes als ich würde davon profitieren wenn Ines die Affäre beendet? Doch bitte erlaubt mir die Gegenfrage? Warum mit so einer Intrige? Ich hatte genügend Möglichkeiten an die Nummer dieses Mannes zu kommen. Ines hat ihr Handy oft genug frei zugänglich liegen lassen, wenn sie zum einkaufen gefahren ist. Es wäre somit ein leichtes gewesen mir die Nummer herauszuschreiben und die Ehefrau über die Affäre in Kenntnis zu setzen. Ein Anruf!
Zu Weihnachten bekamen Ines und ich per SmS „Misstrauen“ geschenkt. Das Saatkorn war in fruchtbaren Boden gepflanzt. Es keimt und gedeiht prächtig. Keine Ahnung warum Ines den Kranken auf das was vorging angesprochen hat. Vielleicht weil er mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte, das er an Interna kommt, die nicht so leicht zu bekommen sind. Ines bat den Kranken heraus zu finden wer hinter der ominösen Handynummer steckt. Was uns nicht gelang, nämlich den Namen des Anrufers zu bekommen, gelang dem „Kranken“ auf Anhieb. Allerdings ohne das Ines dabei war. Der Name lautete „Rettelmann“. Er weicht nur in wenigen Buchstaben von meinem ab. Es war also klar, dass dieser Name auf meinen reflektierte, reflektiert. Natürlich war das Ergebnis auch für Ines mehr als fragwürdig, doch wieder blühte auch ein neuer Trieb am Misstrauensbaum.
Dann begann das „es“ mich als Sprachrohr zu benutzen. Es rief mich mit verstellter Stimme an und teilte mir mit das Ines und ihr Sohn einen Autounfall gehabt hätten. Natürlich versuchte ich Ines sofort telefonisch zu erreichen. Ohne Erfolg. Ich setzte ich mich sofort ins Auto und fuhr die zu ihr. Es stellte sich heraus, dass sie sich mit ihrer Affäre zu einem klärenden Gespräch getroffen hatte. Dem „es“ hätte eine Konfrontation wohl gut gefallen. Doch leider war er weg als ich vorfuhr.
Ines war nun mehr als verunsichert, hatte nun schon fast panische Angst und auch Wut und Gedanken an Rache, Sie wollte W. durch dritte „verhauen“ zu lassen. Ihre Stimme am Telefon schäumte über vor aufgestautem Hass und Wut. Es war ein Satz der etwas auslöste, dass ich selbst nicht mehr kontrollieren konnte. Sie zischte wie eine Schlange, die ihr Opfer bereits im Blick hat. „Hoffentlich zermatschen sie ihm so die Birne, dass er nie wieder einen klaren Gedanken fassen kann…!“ Die Rachegedanken umschlossen ihr ich, wie die Schwarze Witwe das Männchen nach dem Liebesakt. Auch die Schwarze Witwe wird danach nur noch von einem Gedanken beherrscht, das Männchen zu töten, um ihre Nachkommen zu schützen. Ich war nun der, der vehement versuchte ihr das auszureden. Meine Angst und meine Sorge, dass man sie am Ende als die Person entlarven würde, die den Auftrag zur „Haue“ erteilt hatte, machte mich selbst fast wahnsinnig. Meine Argumentationen, dass sie mit diesen Vorwürfen nie würde leben können, dass sie es nicht ertragen würde zu erfahren, dass W. vielleicht dauerhafte irreparable Schäden davon tragen würde, dass sie verantwortungslos gegenüber ihrem Sohn, ihrer Familie und auch verantwortungslos gegenüber sich selbst handeln würde, blieben irgendwo in der Telekomleitung zwischen dem Dinkelsee und Burgdorf hängen. Es war sinnlos. Ihr Entschluss war gefasst. Sie legte ohne ein weiteres Wort auf. Ich schickte ihr noch eine SmS in der ich ihr mitteilte, dass es mir zwar quer abging etwas über ihren Kopf hinweg zu entscheiden, ich aber keine andere Möglichkeit sähe, als nun alles zu versuchen, den Fehler den sie in meinen Augen begehen würde, zu verhindern.
Ich stellte mich also vor sie und rief den „Kranken“ an von dem ich glaub, dass er das „es“ ist. Ich setzte Halbwahrheiten ab indem ich sagte, dass wir unsere Telefone überwachen lassen. Ja ich sprach auch die ein oder andere Drohung aus. Mit welchem Erfolg? Der „Kranke“ rief Ines an und drohte seinerseits mit Anklage wegen Rufmord und Verleumdung

Das „es“ sät weiter die Misstrauenspflanzen in Form von SmS Nachrichten und inzwischen auch E-Mails an mich. Was kann ich tun? Es ist falsch, denn es steigert das Misstrauen, wenn ich Ines alles erzähle. Es ist auch nicht richtig ihr etwas zu verheimlichen. Das „es“ geht aber inzwischen ausschließlich über mich. Wir versichern uns täglich, das wir uns wichtig sind, das wir die Magie zwischen uns sehen und auch greifen können, doch durch das Misstrauen entfernen wir uns täglich mehr voneinander. Ich habe Verständnis für ihre Reaktion. Wir kennen uns drei Monate. Ihr Vertrauen zu mir war im Aufbau und wird nun durch das „es“ empfindlich gestört.
Das was ich hier berichtet hab, gibt nur im Ansatz das wieder was tatsächlich passierte und noch passiert. Ich habe einen insgesamt 13 Dina4 Bericht darüber geschrieben, um das erlebte in irgendeiner Form zu kompensieren. Das hier ist nur eine Art Inhaltsangabe. Wer möchte kann gern alle Seiten bekommen. Fragt mich auch unter Email übers Forum. Ich hoffe aber Tipps und Rat von euch zu bekommen.
Wie kann ich mich Ines gegenüber verhalten? Was kann ich, können wir tun, damit wir uns nicht noch weiter voneinander entfernen?

Alles liebe für euch peter
  #2  
Alt 01.02.2007, 14:17
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Admin Admin ist offline
Administrator
 
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 1.523
AW: eine unendliche Geschichte???

Hallo peter,

vorneweg mal meine ganz persönliche Meinung: Wenn deine Traumfrau eh schon Stress mit ihrem Ex hat und obendrein noch mitten in der Trennung von einer weiteren Beziehung, ist es so ziemlich das Dümmste, sich auch noch einen Dritten ins Boot zu holen. Das ist weder für dich gut noch für sie. Wenn keine Klarheiten geschaffen werden, macht man sich nur unnötig das Leben schwer. Solange sie sich nicht wirklich von allem löst, ist sie kaum frei für etwas neues.

Zitat:
Was kann ich tun?
Definitiv keine Halbwahrheiten verbreiten, um damit zu bluffen. Der Schuss geht nämlich nach hinten los. Genauso die Drohungen. Wo das hinführt, hast du ja gemerkt.

Halt dich einfach raus. Mindestens solange, bis sich dich um konkrete Hilfe bittet. Und das darf auf keinen Fall Selbstjustiz sein.
  #3  
Alt 01.02.2007, 14:25
perhess
 
Beiträge: n/a
AW: eine unendliche Geschichte???

Hey Admin,

du hast schon Recht. Raushalten und sich zurückziehen wäre nicht nur logisch, sondern auch durchaus vernünftig. Doch alles wird zur Makulatur, wenn die Gefühle eine Rolle spielen. Sie gibt ja zu das sie mich auf eine art "benutzt".
Ich wage zu behaupten, dass wir weiter, näher an dem "uns" wären, wenn sich das "es" nicht eingeschaltet hätte. Es droht diese Affäre auffliegen zu lassen. Frag mich nicht warum. Eben diese Aussage war es die Ines näher an den Mann von dem sie sich eigentlich trennen wollte, gebracht hat. Ich weiß konfuse Story, aber ich häng nun mal drin.
  #4  
Alt 01.02.2007, 14:41
Kundry
 
Beiträge: n/a
AW: eine unendliche Geschichte???

In Tims Thread schriebst du:
Zitat:
"Unser" Stalker hat auch meine Telefonnummern heraus bekommen.
Ich finde, du gehst sehr sorglos mit persönlichen Daten, im vorliegenden Fall mit Namen und E-Mailadressen um. Jeder, der genug Zeit und Energie aufbringt, kann dich mit dieser Konstellation ausfindig machen.
Aber vielleicht legst du es ja auch darauf an.

Ansonsten schließe ich mich Admins Meinung an. Die Beziehung unter Lebenserfahrung buchen und die eigenen Wege gehen wäre für mich eine durchaus akzeptable Möglichkeit. Jedenfalls deutlich besser als völlig ohne Not einen Stalker am Hals zu haben.
  #5  
Alt 01.02.2007, 15:03
perhess
 
Beiträge: n/a
AW: eine unendliche Geschichte???

hey kundry,

auch dir gebe ich Recht. Bisher hatte ich kein Problem damit meine E-Mail Adresse bekannt zu geben. Die Namen ind dem Bericht hab ich allerdings geändert.

Klar ist Admins Meinung und somit auch deine der richtige Weg. Wenn es da das leidige Wort aber nicht geben würde...
  #6  
Alt 01.02.2007, 15:46
Kundry
 
Beiträge: n/a
AW: eine unendliche Geschichte???

Zitat:
Bisher hatte ich kein Problem damit meine E-Mail Adresse bekannt zu geben. Die Namen ind dem Bericht hab ich allerdings geändert.
Es wäre nett gewesen, wenn du das irgendwo vermerkt hättest.

Was die Mailadresse betrifft möchte ich dir zu bedenken geben, dass erstens einmal veröffentliche Daten auf praktisch unbegrenzte Dauer im Internet einsehbar sind und zweitens gerade AOL dafür bekannt ist, recht sorglos mit den Userdaten umzugehen. Gerade wenn es so um so sensible und private Dinge geht, würde ich schon etwas mehr auf Anonymität achten. Oder weißt du vielleicht jetzt schon, ob du in 10 Jahren noch mit dieser Geschichte in Verbindung gebracht werden willst? Viele von uns hier haben alle Mühe, ihre Privatsphäre wieder zurückzugewinnen, nur weil irgendein Idiot ohne unsere Zustimmung allzu Privates im Netz gestreut hat. Also sollte man sie keinesfalls freiwillig aufs Spiel setzen.

Das Ganze übrigens nicht zuletzt auch in unserem Interesse. Wenn ein Stalker nur mal eben kurz eine Mailadresse in eine Suchmaschine hacken muss und dann gleich beim ersten Google-Treffer all die gutgemeinten Ratschläge und Tipps zum weiteren Vorgehen auf dem Silbertablett präsentiert bekommt, können wir uns die Mühe mit Anmeldung, Verifizierung und möglichst großer Anonymität gleich schenken.

Geändert von Kundry (01.02.2007 um 15:48 Uhr).
  #7  
Alt 01.02.2007, 15:50
perhess
 
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AW: eine unendliche Geschichte???

t´schuldige bitte kundry. da hab ich gar nicht dran gedacht. War unvorsichtig von mir. Kann ich die Adresse oder der Admin irgendwie löschen?
  #8  
Alt 01.02.2007, 16:40
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Admin Admin ist offline
Administrator
 
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 1.523
AW: eine unendliche Geschichte???

Ist geändert.
 


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