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  #1  
Alt 12.02.2007, 16:23
perhess
 
Beiträge: n/a
an die Partner der Betroffenen. Macht nie den Fehler den ich gemacht habe


Lasst euch nicht zu Fehlern/Lügen hinreißen! Ich habe einen gemacht. Ich wollte dadurch nicht etwas vehement erreichen, sondern vehement von mir schieben. Was das war? Die Zweifel und das Misstrauen meiner „Partnerin“ an mich. Das was unser „es“ so erfolgreich schürt und mit punkt genauer Sicherheit auf mich zentriert. Ich hatte eine Möglichkeit ihn "überprüfen" zu lassen. Die Informationen die ich bekam reichten nicht um sicherzustellen wer unser "es" ist! Mir nicht!Was mach ich Riesena...loch? Schreibe noch mal eben kurz ein paar Zeilen dazu, die kaum noch Zweifel offen lassen wer unser "es "ist.

Dümmer geht´s nimmer!

Die Zweifel und das Misstrauen bin ich zwar kurzfristig losgeworden, doch als ich, und somit meine Lüge entlarvt wurden, kehrte beides mit einer Kraft zurück die drohen alles in Trümmer zu legen. Jemand hat hier geschrieben, dass man auch auf Trümmern etwas Neues bauen kann. Ich hoffe das gelingt mir. Verdient habe ich es sicher nicht!

Warum ich das getan habe? Ich hab Wochen nach Erklärungen gesucht. Die Zweifel und dass Misstrauen meiner „Partnerin“ erdrückten mich einfach. Das einzige was ich wollte, war ihr zur Seite zu stehen und unser degeneriertes A...loch verstand es durch SmS Nachrichten und Anrufe, die seit Wochen ausschließlich an mich gehen, immer neues fieses zu säen. Ich fühlte mich von meiner "Partnerin" missverstanden, vielleicht auch missachtet, lag abends im Bett und konnte oder wollte nicht verstehen was vor sich ging und wie ein "es", dass ich nicht kenne, innerhalb von ein paar Wochen, meinem Leben so eine drastische negative Wendung geben kann. Im Gegensatz zu meiner „Partnerin“ hatte und habe ich keine Zweifel wer unser "es" ist. Mir gegenüber hebt sich das "es" aus dem inkognito Status.

Dann kamen wieder SmS Nachrichten die klar auf mich abzielten. Das war mir dann zuviel. Ich erweiterte das was ich an Infos über "es" bekam um einige dramatische, falsche Details. Als ich den Zettel damals abgegeben habe war mir sofort klar, dass das ein Riesen Fehler war. Aber sie hatte ihn bereits gelesen.

Zugegeben meine Versuche da raus zu kommen waren halbherzig, so hatte ich mir doch erst einmal wieder Luft zum atmen geschaffen und irgendwie einen Freiraum in dem ich mich wieder bewegen konnte. Platz für klare Gedanken. Die kamen dann ja auch in Form von wahnsinnig belastenden Schuldgefühlen. Sicher wollte ich Klarheiten schaffen. Die Aktionen unseres "es" ließen aber nicht nach. Im Gegenteil sie verschärften sich und meine „Partnerin“ verabschiedete sich täglich mehr von sich selbst und der Welt.

Sie fing an sich bei mir für alles zu entschuldigen. Sie wisse wie schwer es ist mit dem was sie mir ungewollt vorwirft zu leben. Da stand ich nun. Zu allem auch noch mit einer Riesenlüge. Einer Lüge die mich anstatt vor etwas zu bewahren in etwas rein gezogen hat, dessen Ende noch nicht absehbar ist. Ich habe nicht nur die Frau enttäuscht von der ich sage, dass sie mir unendlich wichtig ist. Nein als Zusatz habe ich auch noch ihren 16 jährigen Sohn enttäuscht, der mir ebenfalls sehr an Herz gewachsen ist.

Meine Gedanken kreisten in der Zeit pausenlos um das was würde passieren wenn ich mich offenbare? Wenn ich ihr meine aus purem Egoismus geborene Lüge gestanden hätte? Ihre zusätzliche Enttäuschung würde überschwappen wie’ne voll gelaufene Regentonne. Das stimmt so schon, doch auch hier hat mein Ich-Denken wieder eine Rolle gespielt. Was unweigerlich passieren würde war mir ja nun klar und unabhängig davon, dass ich ihr die Enttäuschung sicher ersparen wollte, ging es mir darum nicht entlarvt zu werden. Ich hielt also meinen Sabbel.

Von der Abgabe des Zettels bis zur Wahrheit vergingen etwa 6 Wochen. 6 Wochen in denen ich sie immer wieder belogen hab wenn das Thema auf diesen verdammten Wisch kam. Ich hab ihr in die Augen geschaut und die Lüge aufrechterhalten. Sie entschuldigte sich immer wieder. Das einzige was ich mir rausdrückte war: „Du, du musst dich für gar nichts entschuldigen…!“ Das so wichtige…, „wenn sich einer entschuldigen muss dann ich. Ich habe dich nämlich belogen…“ kam aber nicht. Ich war feige. Erst vor ein paar Tagen kam dann alles an Licht! Ich will nicht verschweigen, dass ich Anfangs mehr als erleichtert war. Das aber hielt nur kurz. Das Bewusstsein mich auf das untere Niveau unseres "es" begeben zu haben, stößt täglich sauer auf und ist allgegenwärtig.

Ich weiß nicht woher diese Frau die zusätzliche Kraft nimmt. Sie hat mich NICHT abgewiesen! Ihre Zweifel und ihr Misstrauen mir gegenüber sind natürlich gewachsen. Das einstige Vertrauen ist vielleicht nicht ganz weg, doch es liegt in einer Art Schneewittchenschlaf. Wir gehen weiterhin miteinander um. Wir reden, telefonieren täglich und wir treffen uns auch noch. Es ist einfach gigantisch wie sie versucht zu verstehen, warum ich das getan habe. Ja sie will sogar verstehen. Sie will etwas verstehen das kein Recht auf Verständnis hat!

Was wird? Ich habe keine Ahnung. Nur ich bin nicht in der Situation Anspruch zu stellen. Sollte sie bereit sein weiter auf mich zuzugehen, liegt es an mir, ihr aber auch ihrem Sohn zu vermitteln, dass das was passiert ist UNIKAL war.

Egoistisch flach denkend, war mein Verhalten und vor Allem ist es unentschuldbar. Warum ich das hier schreibe? Es gibt auch hier User z.B. Mert und Tim, die die Lösung darin sehen selbst zu einer Art „es“ werden zu wollen. Ich möchte die beiden aber auch alle anderen Partner/Partnerinnen von Opfern anhalten, sich nicht auf das Niveau zu begeben. Was dabei herauskommt sollte jedem vorher klar sein. Das diese Gedanken kommen, weiß ich selbst am besten. Wichtig ist das es Gedanken bleiben. Setzt sie BITTE NIEMALS UM!
  #2  
Alt 12.02.2007, 17:16
Luna
 
Beiträge: n/a
AW: an die Partner der Betroffenen. Macht nie den Fehler den ich gemacht habe

Ich verstehe nicht so ganz, aber ich vermute einfach, Dir gehts grad nicht so gut und Du wolltest Dich eben mal nur einfach "auskotzen"?
  #3  
Alt 12.02.2007, 17:22
perhess
 
Beiträge: n/a
AW: an die Partner der Betroffenen. Macht nie den Fehler den ich gemacht habe

auch das war ein Gurnd, klar. aber natürlich geht es mir auch darum Fehler aufzuzeigen die ich gemacht habe.
  #4  
Alt 12.02.2007, 17:35
Luna
 
Beiträge: n/a
AW: an die Partner der Betroffenen. Macht nie den Fehler den ich gemacht habe

Nur wer nichts macht, macht keine Fehler, obwohl Nichtstun an sich schon ein Fehler ist.

Von daher, komm doch erst einmal zur Ruhe, reg Dich ab und dann kannst Du von Deinen Fehlern gezielt berichten.

Alter Spruch von der Bundeswehr: "Eine Nacht darüber schlafen".
  #5  
Alt 12.02.2007, 17:43
Benutzerbild von Admin
Admin Admin ist offline
Administrator
 
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 1.523
AW: an die Partner der Betroffenen. Macht nie den Fehler den ich gemacht habe

Zitat:
Nur wer nichts macht, macht keine Fehler, obwohl Nichtstun an sich schon ein Fehler ist.
*hüstel*, in dem Fall andersrum.


Peter, ich gehöre eigentlich nicht zu den Leuten, die 'nachtreten'. Aber wenn ich dir sage, du sollst dich heraushalten, weil genau das einfach das Beste ist und du das auch weißt, du aber trotzdem immer noch darin 'herumrührst' und dann auch noch manipulierst, darfst du gar nicht jammern, wenn du damit gründlich auf den Arsch fällst.

Ich hoffe, du hast es jetzt verstanden.
  #6  
Alt 13.02.2007, 07:19
perhess
 
Beiträge: n/a
AW: an die Partner der Betroffenen. Macht nie den Fehler den ich gemacht habe

Moin Admin,

ich hoffte ich hätt früher verstanden.

dat nachtreten war schon in Ordnung Admin. Klar bin ich auf den Arsch gefallen. Aber hier zieht ein Lebensmotto:
"Es ist vollkommen egal wie oft du in den Dreck fällst! Wichtig ist einzig und allein das du immer wieder aufstehst!"

Das Problem ist sichtbar, damit greifbar und somit eventuell auch zu lösen.
 


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