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Alt 19.04.2006, 21:37
Archiduct
 
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"Nach dem Kannibalen verrichtet nun ein Stalker sein Werk"

Zitat von svz.de vom 18.04.2006:
Gadebuscher Autor hat das Manuskript für sein zweites Buch fertig

Gadebusch •
Wenn aus Liebe Hass wird, bahnt sich manchmal eine menschliche Katastrophe an. So wie in dem Buch "Der Stalker", geschrieben von dem Gadebuscher Autor Gerd Lorenz. Das Manuskript für sein zweites Werk ist fertig, geht nun in den Verlag und wird voraussichtlich Ende Juni auf den Markt kommen.

In dem Krimi wird die Geschichte einer jungen Frau erzählt: die 33-jährige Berlinerin Ulrike Manthei. Sie war an die nordddeutsche Küste gezogen und machte dort ihr Hobby, die Malerei, zu ihrem Beruf. Die Idylle in einem 250-Seelen-Dorf scheint perfekt. Doch die attraktive Malerin wird beobachtet, erhält von einem Unbekannten Geschenke und fühlt sich bald bedroht. "Die Geschichte endet schließlich in einer Katastrophe", verrät Gerd Lorenz.

An Aktualität ist sein 140-Seiten-Krimi kaum zu überbieten. Erst vor wenigen Tagen verurteilte das Amtsgericht Rostock einen Fotografen zu einer Geldstrafe. Das Gericht befand den Mann für schuldig, die Tagesschau-Moderatrin Eva Herman und eine ihrer NDR-Kolleginnen im Jahr 2005 mit mehreren SMS, Faxen und E-Mails sexuellen Inhalts belästigt und herabgewürdigt zu haben. Parallelen zum Geschehen im Buch "Der Stalker" sind – wenn überhaupt – zufällig und nicht gewollt. Gerd Lorenz betont aber: "Es kann jeder Opfer eines Stalkers werden." Bereits die frühere Abba-Sängerin Agnetha Fältskog, Pop-Königin Madonna oder US-Schaupspielerin Sandra Bullock hatten mit liebeskranken Verehrern zu kämpfen.

Stalking ist längst kein Problem prominenter Stars. In Deutschland werden Medienberichten zufolge acht Prozent aller Frauen zu Opfern überaus unangenehmer Liebesbezeugungen. Typisch sind Anrufe, Briefe, E-Mails, oder das Auflauern.

Was Ulrike Manthei in dem Buch "Der Stalker – Augen am Fenster" über sich ergehen lassen muss, wird Gerd Lorenz noch vor Erscheinen seines Buches ansatzweise verdeutlichen. Er will bereits am Sonnabend dieser Woche im Wismarer Zeughaus Passagen aus seinem aktuellen Mansukript lesen. Beginn ist um 10 Uhr in der Ulmenstraße 15.

Nach dem Erscheinen seines Debütkrimis "Der Kannibale" und dem aktuellen Werk "Der Stalker" hat Gerd Lorenz ein drittes Buch in Planung: "Der Spieler".

Angesichts dieser scheinbaren Schreibflut weist Lorenz Spekulationen über eine angestrebte Schriftsteller-Karierre zurück. "Klar möchte ich auch den einen oder anderen Euro verdienen. Ich werde aber weiterhin Uhrmachermeister und Juwelier in Gadebusch bleiben."

Michael Schmidt
www.svz.de
 


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