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Alt 19.12.2006, 01:49
Archiduct
 
Beiträge: n/a
(AT) Strafantrag zurückgezogen: Stalker geht straffrei aus

Zitat von ktz.at:
Prozess: Anrufe, SMS, Terror rund um die Uhr: Ein Stalker geht frei

Slowene (37) verfolgte seine Verflossene rund um die Uhr. Sie zog aus Angst vor neuen Angriffen die Anzeige zurück. Daher: Freispruch. Doch ganz ausgestanden ist die Sache dennoch nicht.

KLAGENFURT. Kärntens erste StalkingProzesse sind wie aus dem kriminalistischen Lehrbuch: Stalker sind zu 81 Prozent männlich und kennen ihre Opfer. In 37 Prozent der Fälle terrorisieren Stalker ihre Ex-Partner.
Wie gesagt, diese Statistik passte perfekt zu einem Beschuldigten aus Klagenfurt: Der gebürtige Slowene, Mitte 30, nahm gestern auf der Anklagebank des Landesgerichts Klagenfurt statt und war sich keiner Schuld bewusst. Vor dem Gerichtssaal lehnt sich das Opfer, eine zweifache Mutter aus Klagenfurt, an die Schulter ihrer besten Freundin. "Ich kann nicht mehr", seufzt die 35-Jährige. "Ich habe schon mehr als zehn Kilo abgenommen. Manchmal glaube ich schon, ich bin verrückt. Ich möchte nur noch haben, dass alles vorbei ist." In Abwesenheit ihres ehemaligen Liebhabers - vier Monate währte die Beziehung mit dem verheirateten Mann, bevor sie wieder die Freiheit suchte - erzählte die Klagen-furterin von den unzähligen Anrufen (zu jeder Tages- und Nachtzeit), den SMS, dem Terror, dem sie Tag für Tag ausgesetzt war und nahm schlussendlich die Anzeige zurück.

Versuchte Nötigung

Daher: Freispruch. "Es handelt sich um ein Antragsdelikt", erklärte Richter Oliver Kriz in seiner Urteilsbegründung. Auf Wunsch des Opfers wird die Anzeige zurückgezogen, der Verdächtige nicht weiter verfolgt. Nicht vom Tisch ist hingegen der Vorwurf der versuchten schweren Nötigung. Der Mann soll die Frau zu Fortführung der Beziehung gezwungen haben. "Dabei handelt es sich um einen Verbrechenstatbestand", so Kriz und vertagte zur Rufdatenrückerfassung.
Für die 35-Jährige ist die Causa demnach noch immer nicht ausgestanden.
P. Eggerer
www.ktz.at
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