Stalkingforum.de

Zurück   Stalkingforum.de > Kontakte und Anlaufstellen > Überregional und national
Das Forum ist geschlossen und dient nur noch als Archiv.
 
Ein neues Projekt unter neuer Leitung findet sich bei www.stalking-forum.de
 
Hilfe gibt es u.a. auch bei der Deutschen Stalking-Opferhilfe (DSOH) e. V. www.deutsche-stalkingopferhilfe.de
Kalender Suchen


 
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
  #1  
Alt 16.08.2005, 21:41
Benutzerbild von Admin
Admin Admin ist offline
Administrator
 
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 1.523
551 Mainz

Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen
  • Telefonische und persönliche Beratung zur Klärung der Gewaltsituation (auf Wunsch anonym)
  • Informationen über Schutzmaßnahmen
  • Hilfestellung im Umgang mit Behörden/Institutionen
  • Unterstützung bei Entscheidungsprozessen und bei der
    Entwicklung von Zukunftsperspektiven
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Römerwall 67
55131 Mainz
Telefon 06131 - 279292
E-Mail: info@skf-mainz.de
www.skf-mainz.de
DIALOG - Fachstelle für Konfliktschlichtung und Wiedergutmachung
Täter-Opfer-Ausgleich
  • Freiwilliges kostenloses Angebot der Konfliktschlichtung an die Beteiligten (Opfer/Täter) in einem Strafverfahren
  • Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der Tat und den Tatfolgen im Rahmen einer persönlichen Begegnung
  • Bearbeitung des der Straftat zugrunde liegenden Konfliktes
  • Wiedergutmachung entstandener materieller und immaterieller Schäden
  • Vermittlung zu Opferberatungsstellen
  • Öffentlichkeitsarbeit
Adolf-Kolping-Straße 3
55116 Mainz
Telefon 06131 - 287770
Telefax 06131 - 2877799
E-Mail: dialog@straffaelligenhilfe-rhh.de
www.dialog-mainz.de
Frauenbüro der Stadt Mainz
  • Beratungsangebot für betroffene Frauen
  • Entwicklung von Maßnahmen und Konzepten, um den vielfältigen Formen der Gewalt gegen Frauen und Kinder entgegenzuwirken
  • Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Initiierung und Durchführung von Kampagnen, Ausstellungen, Vorträgen »Nein zu Gewalt an Frauen«
Klarastraße 4
55116 Mainz
Telefon 06131 - 122175 (122182)
Telefax 06131 - 122707
E-Mail: frauenbuero@stadt.mainz.de
www.mainz.de/frauenbuero
Gerichtshilfe
  • Die Staatsanwaltschaft vermittelt den Kontakt zur Gerichtshilfe
Staatsanwaltschaft
Ernst-Ludwig-Straße 7
55116 Mainz
Telefon 06131 - 141301
Telefax 06131 - 1413120
E-Mail: stamz@genstako.jm.rlp.de.
www.stamz.justiz.rlp.de
Interventionsstelle Mainz (IST)
  • telefonische und persönliche Beratung zur Klärung der Gewaltsituation nach den ersten Schutzmaßnahmen der Polizei
  • Information über das, was Betroffene von Gewalt in engen sozialen Beziehungen selbst zu ihrem Schutz tun können und über die rechtlichen Möglichkeiten nach dem Gewaltschutzgesetz
  • Unterstützung bei der Antragstellung vor Gericht und im Umgang mit Behörden
  • Weitervermittlung an spezifische Hilfen (auf Wunsch)
Römerwall 67
55131 Mainz
Telefon 06131 - 6176570
Telefax 06131 - 6176571
E-Mail: info@ist-mainz.de
Kriminalpolizei
K 2/Gewalt gegen Frauen und Kinder
  • Strafverfolgung bei geringstmöglicher Beeinträchtigung der Betroffenen
  • Einbeziehung und Vermittlung von Opferhilfe-Initiativen
  • Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit
Valenciaplatz 2
55118 Mainz
Telefon 06131 - 653640
E-Mail: KDMainz@polizei.rlp.de
Kriminaldauerdienst:
Telefon 06131 - 653630
Telefax 06131 - 653639
Polizeiinspektionen
  • Strafverfolgung bei geringstmöglicher Beeinträchtigung der Betroffenen
  • Einbeziehung und Vermittlung von Opferhilfe-Initiativen (z.B. IST-Interventionsstelle Mainz) bei Einverständnis der Betroffenen:
  • Schlichtung von akuten Konfliktsituationen
  • Strafanzeige
Wenn Sie Strafanzeige erstatten möchten, sprechen Sie
am besten persönlich bei einer der drei Polizeiinspektionen
vor. Wenn Sie noch unentschlossen sind, ob Sie
Strafanzeige erstatten wollen, beraten Sie sich vorher mit
einer Rechtsanwältin/einem Rechtsanwalt.
In einer akuten Gefahrensituation sollten Sie jedoch unbedingt
den Polizei-Notruf 110 verständigen.

Polizeiinspektion 1
Weißliliengasse 12
55116 Mainz
Telefon 06131 - 654110
Telefax 06131 - 644117

Polizeiinspektion 2
Valenciaplatz 2
55118 Mainz
Telefon 06131 - 654210
Telefax 06131 - 654219

Polizeiinspektion 3
Regerstraße 10
55127 Mainz
Telefon 06131 - 654310
Telefax 06131 - 654319
  #2  
Alt 16.08.2005, 21:45
Benutzerbild von Admin
Admin Admin ist offline
Administrator
 
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 1.523
Staatsanwaltschaft Mainz
Dezernat für die Verfolgung von Sexualdelikten und häuslicher Gewalt
  • Strafverfolgung mit folgenden Schwerpunkten:
    Gewalt gegen Frauen, insbesondere Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Missbrauch Widerstandsunfähiger Gewalt gegen Kinder, insbesondere sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen und sexueller Missbrauch von Kindern
Abteilungsleiter: Oberstaatsanwalt Mieth
Telefon 06131 - 141310
Telefax 06131 - 141302
E-Mail: klaus-peter.mieth@genstako.jm.rlp.de
Staatsanwaltschaft
Ernst-Ludwig-Straße 7
55116 Mainz
Telefon 06131 - 141301
Telefax 06131 - 1413120
E-Mail: stamz@genstako.jm.rlp.de.
www.stamz.justiz.rlp.de
Stiftung Rheinland-Pfalz für Opferschutz
  • Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Opferschutz hilft Opfern von Straftaten, die in wirtschaftliche Not geraten sind. Sie leistet ergänzende finanzielle Hilfe, wenn Menschen in Notlagen nicht auf andere Weise geholfen werden kann und schließt damit eine Lücke im Entschädigungssystem, z.B. dort wo keine Ansprüche aus dem Opferentschädigungsgesetz abgeleitet werden können.
    Außerdem unterstützt die Landesstiftung gemeinnützige Organisationen, die sich für die Betreuung von Opfern einer Straftat engagieren.
Büro der Stiftung Rheinland-Pfalz für Opferschutz
Ernst-Ludwig-Straße 3
55116 Mainz
Telefon 06131 - 164877 oder 165811
Telefax 06131 - 164939
E-Mail: poststelle@min.jm.rlp.de
www.justiz.rlp.de
WEISSER RING
Angebote für Opfer einer Straftat:
  • Beistand und persönliche Betreuung nach der Straftat
  • Begleitung zu Gerichtsterminen
  • Hilfestellung im Umgang mit Behörden
  • Gewährung von Rechtsschutz zur Wahrung von Opferschutzrechten im Strafverfahren (Opferanwalt) und zur Durchsetzung sozialrechtlicher Ansprüche, z.B. nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG)
  • Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen
  • Erholungsmaßnahmen für Opfer und ihre Familien
  • Finanzielle Unterstützung zur Überbrückung tatbedingter Notlagen
  • Infotelefon / Opfernotruf 01803 - 343434
Weberstraße 16
55130 Mainz
Telefon 06131 - 83030
Telefax 06131 - 830345
Hotline 01803 - 343434
E-Mail: info@weisser-ring.de
www.weisser-ring.de
Entnommen der Broschüre "Wer hilft in Mainz? Wege bei Gewalt an Frauen und Kindern" vom Frauenbüro der Stadt Mainz. Dort finden sich noch weitere Adressen.
  #3  
Alt 22.10.2005, 09:46
Archiduct
 
Beiträge: n/a
Interventionsstelle Mainz (IST)

Zitat von Allgemeine Zeitung:
Hilfe für Opfer von "Stalking"

Vom 22.10.2005

cmw. Zwei Mitarbeiterinnen der Interventionsstelle (IST) Mainz, einer Beratungsstelle für Opfer von Gewalt in engen sozialen Beziehungen, und Anette Diehl vom Verein "Notruf Mainz" haben dem städtischen Ausschuss für Frauenfragen über ihre Arbeit mit Opfern von Stalking berichtet. "Nicht die Frauen kommen zu uns, sondern wir bekommen eine Einverständniserklärung der Betroffenen von der Polizei und wenden uns dann an die Frau", erläuterte eine Mitarbeiterin von IST. "Stalking" sei zwar ein neuer Begriff, das Phänomen, dass "eine Person penetrant gegen ihren Willen verfolgt und so nervlich zu Grunde gerichtet wird", sei jedoch schon lange bekannt. Verlust der Kontrolle über die eigene Freiheit sei eine typische Folge von Stalking.

Anette Diehl vom Notruf Mainz betonte, dass gezielte Öffentlichkeitsarbeit den Betroffenen den Weg zu einer Beratungsstelle erleichtert. Ihre Forderung umfasst den Wunsch nach einem Gesetz zu Stalking und nach Fortbildung in anderen Berufsgruppen, um ein "besseres Verständnis für diese Form von Terror" zu erreichen.

Zur Kinder- und Jugendkriminalität berichtete Streetworker Thomas Stock, dass der aggressivere Umgang der Jugendlichen untereinander zunehme. "In letzter Zeit bekommen wir auch Anfragen von Grundschulen, weil Kinder auf dem Schulweg geprügelt werden." Generell seien bei Körperverletzungen unter Jugendlichen Jungen die Täter und Opfer. Bei den Raubdelikten gebe es mehr weibliche Tatverdächtige, so Stock.
  #4  
Alt 24.08.2006, 13:52
Benutzerbild von Admin
Admin Admin ist offline
Administrator
 
Registriert seit: Sep 2002
Beiträge: 1.523
Notruf Mainz

Zitat:
Pressemitteilung

Die Arbeit des Notrufs Mainz zum Thema Stalking

Zur Zeit ist das Thema Stalking (englisch für Anschleichen, Anpirschen) in aller Munde. Sowohl in der Presse als auch auf vielen Fachveranstaltungen wird das „ständige Verfolgen und Belästigen eines Menschen“ in vielerlei Hinsicht betrachtet.
Die Mitarbeiterinnen des Notrufs Mainz begrüßen die Beschäftigung der Medien und Fachwelt mit diesem Thema, wenngleich sie den Begriff für verschleiernd halten. „Es geht um Psychoterror, den in der Regel Männer gegenüber Frauen ausüben und sie damit zermürben,“ stellt Eva Jochmann vom Notruf Mainz fest.

Der Notruf Mainz arbeitet als Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt seit vielen Jahren zum Thema Stalking. „Mit dem Unterschied, dass es früher in unserer Statistik unter Terror oder Belästigung geführt wurde,“ so Eva Jochmann. Die aktuelle Statistik belegt diese Aussage: auch wenn prinzipiell alle Menschen Opfer von Stalking werden können, stehen den hauptsächlich männlichen Tätern 91% weibliche Betroffene gegenüber.
Trotz des Wissens um die schlimmen Folgen für die Betroffenen, wird das Thema in unserer Gesellschaft noch immer verharmlost. Von „liebestollen Verehrern“ ist die Rede und nicht von Gewalttätern. Die ständigen Anrufe und Besuche, das Zuschütten mit Briefen, SMS und Emails wird als „Unsitte“ gesehen aber nicht als Gewalttat. Dass die monate- und manchmal jahrelange Verfolgung traumatisierend wirken kann und dann posttraumatische Belastungssymptome hervorruft, wird selbst von den Betroffenen oft nicht erkannt.
„Viele betroffene Frauen und Mädchen sind ihrer selbst unsicher. Der Stalking-Prozess beginnt meist so schleichend, dass die Bedrohung auch im Freundes- und Bekanntenkreis verharmlost wird. Für die Betroffenen ist es, als sei das Problem nur in ihrem Kopf,“ wissen die Beraterinnen im Notruf. „Das Gefühl, als sähen nur sie selbst die Bedrohung und seien hysterisch führt zu Vereinsamung und Isolation. Erst sehr spät und beschämt suchen die Frauen Hilfestellen auf. Die Aussage dort: Warum sind sie nicht früher gekommen? wirkt wie ein Hammerschlag. Für die Betroffene bedeutet dies: Wieder etwas falsch gemacht.“
Das Perfide sei außerdem, dass der Eindruck entstehe, nur der Täter selbst könnte die Pein beenden und somit die Frau befreien. Vergleichbar mit dem Stockholm-Syndrom, wo sich Geiseln mit Geiselnehmern verbündeten, sähen dann die Betroffenen den Täter als die einzig mögliche Rettung. „Verständlicherweise wird das Umfeld wütend, wenn die Frauen die Stalker verteidigen oder erklären, warum er dies oder jenes tut,“ sagt Anette Diehl vom Notruf Mainz. „Wichtig für die betroffene Frau wäre ein Verständnis für die Situation. Das ist oft nicht ohne professionelle Hilfe möglich.“
Der Notruf konzentriert sich deshalb in seinem Unterstützungsangebot auf die Klärung und Ordnung der Situation der Betroffenen und darauf, dass diese ein Verstehen ihrer eigenen Verhaltensweisen und der daraus entstehenden Folgen entwickeln können. Wenn die Frauen sich nicht mehr selbst und ihre Verhaltensweisen ablehnen müssten, könnten sie oft wieder Handlungsmöglichkeiten für sich wieder entdecken, bekräftigen die Notruf-Frauen. Ihr Arbeitsansatz sei ressourcenorientiert, das heißt, er richte sich nach den individuellen Möglichkeiten, die die Frauen mitbrächten. Die rechtlichen Schritte seien deswegen nachrangig. „Zuerst müssen die Betroffenen sich darüber klar werden, was sie wollen. Sie müssen davon überzeugt sein, dass sie juristische Wege beschreiten wollen und der Täter bestraft werden soll, erst dann macht Anzeige einen Sinn,“ so Heike Simon vom Notruf. Aus diesem Grund wird mit jeder Frau -neben dem Schutzplan - eine ausführliche Anliegenklärung erarbeitet.

„So gesehen ist der neue Medienrummel um ein altes Thema positiv – Betroffene und Umfeld erkennen früher, dass es sich hier um Gewalt handelt,“ beurteilen die Notruf-Frauen die Berichterstattung zum Thema. Die Fachfrauen begrüßen außerdem die Pläne der Bundesregierung für ein eigenes Gesetz und erhoffen sich darauf folgend ein stimmiges Fortbildungskonzept für die Akteurinnen und Akteure bei der Justiz.

Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.
Fachstelle zu sexualisierter Gewalt
Walpodenstr. 10
55116 Mainz
Tel.: 06131 / 221213
Fax: 06131 / 229222
e-mail: notruf@frauenzentrum-mainz.de
www.frauennotruf-mainz.de
 


Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 06:36 Uhr.


Powered by vBulletin Version 3.5.2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.